Not-Opfer-Hilfe Bona Fide e.V.  
 
  Beschneidung von Mädchen 24.08.2017 08:41 (UTC)
   
 

Emuratta bei Mädchen

 Beschneidung

Kommentar: Dieses ist eine Darstellung wie die Zeromonie bei jungen Maasaifrauen praktiziert wird/wurde. Wir , die Not-Opfer-Hilfe Bona Fide e.V. sind gegen die weibliche Verstümmelung und es ist ein grausames Ritual.   

In der Maasaigesellschaft werden pubertierende Mädchen einer Operation unterzogen, bei der die Klitoris operativ entfernt wird (Ektomie). Den Eingriff führt man in der Hütte der Mutter des Mädchens durch.

Wenn das Mädchen zur Genesung weggeführt wird, findet eine große Feier statt. Die zurechtgemachten Frauen versammeln sich, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Sie tanzen und singen Loblieder auf das Mädchen.


        


Nach der Initiation, durch die das Mädchen zur Frau wird, trägt die junge Frau einen kunstvollen Kopfschmuck, der mit Kaurimuscheln, dem Symbol der Fruchtbarkeit, verziert ist.
 

Während der sechswöchigen Genesungszeit ist es den jungen Frauen, nicht gestattet, mit Männern oder Fremden zu sprechen. Und natürlich keine Partnerschaft einzugehen.

Die langen, am Kopfschmuck angebrachten Perlenquasten oder Kettenverdecken die Gesichter zum Zeichen der Ausgeschlossenheit. Erst nach dieser Zeremonie ist es einer jungen Frau erlaubt zu heiraten.


Die Beschneidung von Mädchen und Frauen führt sehr oft zu Komplikationen. Kurzfristige Komplikationen sind starke Schmerzen, Schockzustand, Blutsturz, Urinverhalten, Eiterungen im Genitalbereich und Verletzungen des umliegenden Gewebes. Blutsturz und Infektionen können tödlich sein. Längerfristige Komplikationen sind Zysten und Abszesse, Narbenwucherung, Verletzungen der Harnröhre, extrem schmerzhafter Geschlechtsverkehr, Harnwegsinfektionen, Unfruchtbarkeit und schwere Komplikationen bei Geburten.

Wir , die Not-Opfer-Hilfe Bona Fide e.V. sind gegen die weibliche Verstümmelung und es ist ein grausames Ritual.   



So setzen wir unsere Projektarbeit durch. 
Der Zweck heiligt die Mittel

Das Projekt „Emuratta bei Mädchen“ leiten wir seit Vereinsgründung, also seit 23 Jahren in den Dörfern Kenias.

Es geht vordergründig um die Aufklärung der Eltern, zum Schutz der jungen wehrlosen Mädchen.

Obwohl die weibliche Genitalverstümmelung seit 2010 in Kenia verboten ist, bedarf es bis heute noch der Zustimmung des Dorfältesten (village chief), wenn wir mit den Eltern der Mädchen über die Risiken der Beschneidung und das Leid der Mädchen sprechen wollen.

Beschneidungen sind hier eine alte Tradition.

Zwar haben Aufklärungsprogramme schon viel bewirkt,dennoch ist der Druck der Gemeinschaft auf die Mädchen enorm.

Oft bringt die beste Aufklärung nichts, bis zu dem Moment, wenn sich einer der Mütter dazu durchringt über Ihre Beschneidung und ihr unerträgliches Leid zu sprechen. In diesem Moment bedarf es unbedingt die Männer (Väter) mit einzubeziehen, da sie auf diese Tradition bestehen und darüber bestimmen.

In diesem angespannten Moment nutzt auch nicht der Hinweis, dass eine Beschneidung verboten ist.

Rein rechtlich gesehen ist die Beschneidung in dem ostafrikanischen Land bereits seit fast vier Jahren verboten. Das Parlament verabschiedete 2010 das Anti-Beschneidungs-Gesetz. Wer das Gesetz ignoriert, muss mit bis zu sieben Jahren Haft rechnen und einer Geldstrafe von bis zu 5.800 US-Dollar.

Oft hilft da nur eine Bestechung – Eure Familie bekommt eine Ziege oder fünf Hühner – wenn auf die Beschneidung verzichtet wird. Wichtig ist, dass die Dorfgemeinschaft damit eingebunden und  einverstanden ist.

Sicherlich nicht die feine Art, aber (unsere Meinung) der Zweck heiligt die Mittel.

Diese Projektarbeit führen wir in Einenarbeit, ohne eine Zusammenarbeit mit anderen Organisationen durch. Es ist ein weiter Weg zum Erfolg, dennoch jedes Mädchen, das wir auf diese Art von diesem  grausames Ritual verschonen können zählt. 

Da dieses Problem auch von anderen Hilfsvereinen zur Projektarbeit gehört, hat sich viel getan.

UN-Bericht: Beschneidung wird seltener

Die Beschneidungen werden auf dem gesamten afrikanischen Kontinent immer seltener durchgeführt, geht aus einer veröffentlichten Mitteilung des Weltkinderhilfswerks UNICEF und des UN-Bevölkerungsfonds UNFPA hervor.

Besonders Kenia wird dabei positiv hervorgehoben:

Die Wahrscheinlichkeit, beschnitten worden zu sein, ist bei kenianischen Frauen zwischen 45 und 49 Jahren demnach dreimal höher als bei jungen Frauen zwischen 15 und 19 Jahren.

 

Das zeigt uns, dass es tatsächlich möglich ist, das Ritual zu beenden.

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   Die Not-Opfer-Hilfe Bona Fide e. V.  betreibt Aufklärungsarbeit.





                               
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